CajusCaesar-800Im Bundeshaushalt ist die nachhaltige Sicherung der Mehrgenerationenhäuser gewährleistet. Dies gilt auch für Lippe und Lemgo. Auf die schriftliche Anfrage des Lemgoer Mehrgenerationenhauses konnte Cajus Caesar zusichern, dass der Haushaltsausschuss mit späterer Zustimmung des Bundestages bis Ende 2015 16,5 Millionen Euro zur Finanzierung der laufenden Modellprojektes veranschlagt. Jedes der aktuell geförderten Häuser kann somit Ende des Jahres 2014 einen Förderantrag für 2015 stellen. Aber auch für 2015 gilt: Um die Bundesförderung von 30.000 Euro zu erhalten, ist ein Kofinanzierungsanteil von 10.000 Euro durch die Kommune, den Landkreis und/oder das Land zu erbringen.“
Weiterhin bestätige Caesar: „Gerade das Mehrgenerationenhaus in Lemgo hat sich in außerordentlichem Maße für das Modellprogramm Mehrgenerationenhäuser hervorgetan“. Die Einrichtung bietet Raum für ein Zusammentreffen der Generationen und für Begegnungen, von denen alle profitieren: Mit einem Café, dem Hilfebüro n.e.t.z., das bei Notfällen einspringt, einer Beratungsstelle für psychosoziale Hilfen und einem großen Programmangebot ist das Haus Anlaufstelle und Treffpunkt für Menschen jeden Alters. Davon machte sich 2009 auch die damalige Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen bei ihrem Besuch, auf Einladung von Cajus Caesar, ein Bild. Das Mehrgenerationenhaus Lemgo hat sich seit dem stetig weiterentwickelt und an aktuelle Situationen angepasst. All das spricht für das facettenreiche Angebot des Mehrgenerationenhauses in Lemgo und das herausragende Engagement der Bürger vor Ort. „Daher ist es mir wichtig, an dem erfolgreichen Konzept der Mehrgenerationenhäuser – wie im Koalitionsvertrag vereinbart – weiter zu arbeiten und die Finanzierung langfristig zu sichern. Dafür plant der Bund, in Zusammenarbeit mit Kommunen und Ländern eine dauerhafte Etablierung der Häuser. Denn Mehrgenerationenhäuser stärken den Zusammenhalt in der Gesellschaft und helfen, die Folgen des demografischen Wandels aktiv zu gestalten. Dazu habe ich Gespräche geführt mit Alois Rainer MdB, Berichterstatter im Haushaltsausschuss für den Bereich Familie, Soziales und Jugend und damit auch verantwortlich für die Finanzierung von Mehrgenerationenhäuser. In diesen Gesprächen konnte Alois Rainer bestätigen, dass er sich auch in den nächsten Haushaltsberatungen dafür einsetzen wird, dass für die Mehrgenerationenhäuser die Förderung erhalten bleiben wird.“
Das Mehrgenerationenhaus in Lemgo ist eines von 450 Häusern bundesweit, die durch das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II vom Bund gefördert wurden. Das Programm überträgt in alle Häuser das Prinzip einer früheren Großfamilie. Das selbstverständliche Geben und Nehmen zwischen Menschen verschiedenen Alters wird in den Mehrgenerationenhäusern aktiviert. Jung und Alt begegnen sich in einem öffentlichen Raum in ihrer Nachbarschaft und die Menschen profitieren von ihren unterschiedlichen Kompetenzen, Erfahrungen und Interessen.
„Insgesamt eine wirklich tolle Sache“, so Caesar, „denn, wo bei verschiedenen Lebensaltern unter einem Dach generationsübergreifende Angebote, Kinderbetreuung und Freiwilliges Engagement zusammenkommen, entsteht eine Informations- und Dienstleistungsdrehscheibe vor Ort. Somit werden der generationenübergreifende Ansatz, der offene Zugang, die Nähe zu den Menschen und die Vielfalt der Angebote und Dienstleistungen weiterhin die Arbeit aller Mehrgenerationenhäuser prägen.“

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